Käseform
Mit Löchern – für den Käse

Die Form der Siebgefäße für die Käseproduktion hat sich über die Jahrtausende kaum verändert. Was heute aus Aluminium oder Edelstahl gefertigt wird, war damals aus Ton oder Holz. Für Schaf-, Ziegen- und Kuhmilchkäse kamen Gefäße mit Löchern zum Einsatz – mit und ohne Böden. Waren sie nach unten offen, ließ sich die Käserohmasse leichter und am Stück nach unten hinausdrücken. Das Prinzip ist bis heute gleichgeblieben. Ebenso wie die Verfahren für die Herstellung von Frischkäse als erste Stufe der Produktion, und Hartkäse mit längerer Reifezeit und Haltbarkeit.

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Pfahlbaumuseum Unteruhldingen Bodensee
Freilichtmuseum und Forschungsinstitut
Strandpromenade 6 · 88690 Uhldingen-Mühlhofen
Text: Pfahlbaumuseum/G. Schöbel
Übersetzung: Pfahlbaumuseum/P. Walter

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