Dreiecksmuster
Deko-Element der Bronzezeit
Kaum eine Zeit in der Vorgeschichte brachte so viele verschiedene Verzierungen hervor wie die Bronzezeit. Wiederkehrende Muster aus Dreiecken, Mäanderbändern, Strichformationen oder Punktreihen zieren Keramik, Kleidung, Bronzegenstände, Hauswände und selbst Spanschachteln. Die Vorstellung, dass die Dekorationen einen tieferen Sinn haben könnten, womöglich etwas über ihre Besitzerinnen und Besitzer, über deren Clan- oder Familienzugehörigkeit aussagen könnten, ist verlockend. Versinnbildlichen sie womöglich die Alpen, den See, die Flüsse? Sind es Rang- oder Herstellerzeichen? Dieses Rätsel hat die Wissenschaft noch nicht gelöst.