Kriege und Raubzüge
Längst hat die Forschung den Beweis erbracht, dass die Bronzezeit nicht arm an Raubzügen zwischen verfeindeten Dörfern und kriegerischen Auseinandersetzungen war. Die Überreste abgebrannter Siedlungen, eigens angelegte Waffendepots oder die Auffindung ganzer Schlachtfelder wie das im Tollensetal in Mecklenburg-Vorpommern, sprechen eine eindeutige Sprache. Die Menschen mussten auf der Hut sein – und bewaffnet. Vor allem, wenn sie wertvolle Gegenstände bei sich trugen oder als Hirten die Viehherden weideten. Die Dorfanlagen waren durch Palisaden geschützt. Zusätzlich bewachten Krieger die Bewohnerinnen und Bewohner, und schützten sie vor bedrohlichen Überfällen.